Kerle - jetzt gibt's was auf die Ohren!
 
P!NK, 22, US-Sängerin, hat rosa Haare und Riesenerfolg. Nur die Männer haben nichts zu lachen!

Wenn man P!nk, 22, zum ersten Mal begegnet, verschlägt es einem die Sprache: Die Augen haben einfach zu viel zu tun. Die ausgeflippte Sängerin ("There u go","Lady Marmalade") trägt an jedem Finger einen Ring, vier glitzernde Ketten um den Hals und jede Menge Armreife. Ihr rechtes Handgelenk ist tätowiert. Ihre Haare sind weiss aber voller pinker Strähnchen - ihr Markenzeichen. Die Fingernägel sind rabenschwarz lackiert.
Das Besondere: der Stilmix ihrer Musik - Hip-Hop, Rythm & Blues, Gospel, Pop. Ihre Botschaft: "Mädels, lasst euch nichts gefallen!"

P!nk sitzt in dem Sessel ihres Frankfurter Hotelzimmers und steckt sich eine Zigarette an. "Ich werde mein ganzes Leben missverstanden", erzählt sie mit rauchiger Stimme. Deshalb nannte sie ihre aktuelle CD "M!ssundaztood". P!nk macht übrigens aus jedem "i" ein "!". Der Grund: "Ich bin wie ein großes pinkes Ausrufezeichen." Ein wildes Mädchen also. Als Kind riss P!nk fast täglich von zu Hause aus, um den Streitereien ihrer Eltern zu entfliehen. Das brachte sie sogar hinter Gitter: "Ich wurde in eine Zelle gesperrt, bis mein Vater mich abgeholt hatte. Ich war eine echte jugendliche Straftäterin." Mit fünzehn flog sie von der Schule, zog zu Hause aus und jobbte bei McDonald's. Nebenbei schrieb sie ihre ersten Lieder, trat bei Talentshows auf und wurde so entdeckt. Mit sechzehn hatte sie ihren ersten Plattenvertrag in der Tasche: "Die Leute in meiner Plattenfirma haben mich gehasst. Ein Wunder, dass ich nicht gefeuert wurde." P!nk feierte die Nächte durch und verschlief die Tage. Platzte in die Meetings ihrer Plattenbosse, sprang auf den Tisch und sang ihre neuesten Lieder. Schikanierte ihre Betreuer.

Ihre Unverschämtheit ist inzwischen Kult. "Zum ersten Mal in meinem Leben komme ich damit durch. Als Kind bin ich deshalb überall rausgeflogen", sagt P!nk und zündet sich eine neue Zigarette an, "die Leute lieben das an mir - ich lasse mich nicht verbiegen." Schon gar nicht von Männern. Denen geigt die freche P!nk in ihren Liedern ordentlich ihre Meinung: "Viele Männer sind stinksauer auf mich. Die denken, ich hasse Männer. Das stimmt nicht. Ich kann es nur nicht ausstehen, wenn sie ihre Frauen schlecht behandeln." Mit ihrer Musik will sie jungen Mädchen helfen. "Die sollen mein Lied hören, aufstehen und mit dem miesen Typen Schluss machen, der sie runtermacht."
Die Folge: "Männer fürchten sich vor mir. Dabei bin ich eigentlich ein sanftes Kätzchen", sagt sie und setzt einen Engelblick auf. P!nk ist Single, "aber verrückt nach Jungs". Die einzigen Männer in ihrem Leben sind ihr Vater - und ein Jack-Russell-Terrier namens Fucker. Harmloseste Übersetzung: "Dreckskerl". "Mein Vater hat mich angerufen und gebrüllt: Bist du wahnsinnig! Du musst den Hund umbenennen! Du bist ein Vorbild für deine Fans!", erzählt P!nk lachend. "Und ich dachte: Wow, ich bin ein Vorbild.Das heisst, bald sind die Hundewiesen voll von Yorkshire Terriern, die auf "Blödmann" hören und Dackeldamen, die "Miststück" heissen. Das rockt! Das ist heiss."



Schon gewusst, dass
Pink mit 9 Jahren anfing zu rauchen?



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Welche Musikrichtung strebt wohl Pink für ihr neues Album an?
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