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P!NK
die Terrorbraut
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Sexy
und frech gab sich P!NK im Sommer 2001 als Viertel der "Lady-Marmalade"
- Hit-Girls. Solo geht sie jetzt back to the roots: wild, hart &
kampfbereit!
Ihr weißes Schoßhündchen hat sie provokativ "Fucker"
getauft. Und auch sonst macht Alicia Moore (22) alias P!NK nur ungern,
was man von einem Mädchen erwartet. Sie ist wild, laut, direkt
und ihr Selbstbewusstsein kennt keine Grenzen. Warum auch? Ihre neue
Single "Get the party started" schafft auf Anhieb den Sprung
in die Top 5 der deutschen Charts. Michael von Yam! traf das schrille
Girl aus den USA in Berlin - und zog nach dem einstündigen Talk
ein unumstößliches Fazit: "P!NK ist vor allem eins:
supersympathisch!" |
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Yam!: Dein neues Album heißt "M!ssundaztood". Fühlst
du dich wirklich oft missverstanden?
P!NK: Klar. In der Musikbranche will dich doch jeder gleich in eine
Schublade stecken. Die Leute, die mein erstes Album "Can't take
me home" gehört haben, glaubten alle zu wissen: Das ist also
P!NK, eine Rapperin! Und keiner hatte auch nur die leiseste Ahnung,
dass ich sowohl Gospel im Kirchenchor gesungen habe als auch in zwei
Punkbands war! Ich reiße gerne Mauern nieder - und musikalisch
hab ich das jetzt auf CD zwei versucht. |
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Yam!:
Du kamst ja schon sehr früh zur Musik...
P!NK: Ich habe es schon immer geliebt zu singen! Ich bin mit Musik aufgewachsen.
Mein Vater James kann Gitarre spielen und hat mich immer in den Schlaf
gespielt, als ich noch ein Baby war! Später habe ich Gesangsunterricht
bekommen und im Schultheater mitgespielt. Dann kam die Punk- und Gospel-Zeit,
und ich hab sogar klassische Stücke draufgehabt. Mit 14 war ich
in einer Hip-Hop-Band - und mit 16 bekam ich meinen ersten Plattenvertrag! |
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Yam!:
Deine Songs wirken meist sehr persönlich...
P!NK: Stimmt, von Funtracks wie "Get the party started" mal
abgesehen. In "Family Portrait" verarbeite ich die Scheidung
meiner Eltern, und "My Vietnam" handelt von Vietnam-Veteranen
wie meinem Dad. Wer auf meine neuen Texte achtet, lernt mich als Mensch
kennen. Welcome inside P!NK! |
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Yam!:
Woher kommen deine musikalischen Einflüsse?
P!NK: Von der Musik, die ich in meiner Kindheit gehört habe: Bob
Dylan, Janis Joplin, die Supremes, Madonna. Von den Städten, in
denen ich wohne und von meinem Leben allgemein. Ich habe ein sehr verrücktes
Leben, und mir passieren jeden Tag die schrägsten Dinge! Hey, Venice
Beach, mein aktueller Wohnort, ist ein total abgefahrener Ort, anders
als der Rest von Los Angeles. Dort steht die Welt Kopf, dort leben die
coolsten Typen. Das ist irre lustig, du kannst aber auch ziemlich leicht
Ärger kriegen. Und auch das passiert mir... |
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Yam!:
Würdest zu "Lady Marmalade" nochmal machen?
P!NK: Ja, das hat tierisch Spaß gemacht - vor allem die Auftritte
und der Videodreh! Es war fast wie verkleiden. Ich kam mir vor, als
hätte ich die Sachen aus dem alten Kleiderschrank meiner Mutter
rausgekramt! Am Ende sah alles niedlich und sexy aus. Ich mag Kollabos,
wenn alles gut zusammenpasst, und bei "Lady Marmalade" war
das so. |
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Yam!:
Stimmt es, dass du deinen Body vor dem "Lady Marmalade" -
Clip unsexy fandest?
P!NK: Genau. Ich hatte erst überhaupt keinen Bock, in Korsagen
und Strapsen rumzulaufen. Ich war ein richtiges Weichei bei den Anproben
und habe immer rumgenörgelt. Aber als ich die Sachen fünf
Minuten an hatte und mich daran gewöhnt hatte, dachte ich: Wow,
das ist ja echt geil! |
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Yam!:
Wie war dein Leben als Kind?
P!NK: Recht normal, aber ich habe die Kinder, mit denen ich aufgewachsen
bin, nie gemocht - und sie mich auch nicht. Ich war eine echte Außenseiterin.
Ich bin gerne auf Bäume geklettert, habe mir wilde Geschichten
ausgedacht und hatte ständig Trouble! |
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Yam!:
Richtig Ärger, oder nur mal Stress mit den Eltern?
P!NK: Sagen wir mal so: Alles was man eigentlich nicht machen sollte,
habe ich gemacht. Aber das ist Schnee von gestern, Darling! |
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Yam!:
Erzähl wenigstens, wie es bei dir in der Schule lief...
P!NK: Oh, das Beste, was ich jemals gemacht habe, war die Schule zu
schmeissen. Da war ich in der 10.Klasse und wollte Rockstar werden.
Alle Lehrer haben mir prophezeit, dass ich es nicht schaffe, und ich
glaube, sie hassen mich noch heute. Und dann gibt's da noch die Story
mit einem Mädchen aus meiner Schule: Sie hat mein Tagebuch geklaut
und alle Seiten in der Schule aufgehängt. Sie sagte nur: "Schlag
mich doch!" Aber ich wollte keine 300 Dollar Strafe für eine
Schlägerei an der Schule bezahlen. "Das ist sie nicht wert!",
habe ich jedem erzählt. |
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Yam!:
Klingt vernünftig...
P!NK: ...jetzt wird es ja auch erst crazy. Das Mädel ging nämlich
zur Polizei und zeigte mich wegen terroristischer Bedrohung an. Sie
hat erzählt, ich hätte für 300 Dollar einen Killer engagiert,
der sie umbringen sollte. Und ein Lehrer hat das auch noch bestätigt,
weil er gehört hat, wie ich was von 300 Dollar gesagt habe. Letztlich
musste ich an einem Samstagmorgen um sechs Uhr mit meiner Mutter auf
die Polizeiwache - und ich hasse es, am Wochenende früh aufzustehen.
Aber ich weiß noch heute wo sie lebt: Pass auf, Julie Wyler! |
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